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FÄLLT AUS: DER HOLOCAUST ALS KUNSTOBJEKT

Rubrik

 

Vortrag / Diskussion / Antisemitismus

Name

 

Der Holocaust als Kunstobjekt?

Datum

 

30.04.2020

Einlass

 

18:30

Beginn

 

19:00

Eintritt

 

frei

Programmtext

 

Der Holocaust als Kunstobjekt? Instrumentalisiertes Erinnern und antisemitische Motive beim „Zentrum für politische Schönheit“

 

Das Zentrum für politische Schönheit (ZPS) hat Ende 2019 mit der Aktion „Sucht nach uns“ für einen medialen Aufruhr gesorgt. Die Veranstaltung beleuchtet den instrumentalisierten Umgang des ZPS mit der Shoa auf Kosten ermordeter Jüdinnen und Juden. Weiterhin wird der Frage nachgegangen, welche antisemitischen Motive bei den Nachfahren der Täter in ihrer Auseinandersetzung mit dem NS zum Tragen kommen.

 

Das ZPS inszeniert sich als links. Zwar sind die ‚typischen‘ Motive eines linken Antisemitismus dort nicht anzutreffen. Dafür finden sich eher Topoi, die von einem rechten Antisemitismus vertreten werden - etwa die Abrechnung des ZPS-Gründers Ruch mit Freud und der Psychoanalyse. Treffen hier vermeintlich linke mit versteckt rechten Motiven zusammen?

 

Doch nicht erst durch die jüngsten Ereignisse werden die Aktionsformen des ZPS kritikwürdig: Auch ihre früheren Aktionen sind mit Blick auf die Ästhetisierung von Protest und das zugrundeliegende Schönheitsverständnis zu problematisieren.

 

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Wolfgang Ullrich

 

Wolfgang Ullrich, Kunsthistoriker und Medientheoretiker, hat sich u.a. kritisch mit der ‚Wiederkehr der Schönheit‘ beim ZPS und der Identitären Bewegung auseinandergesetzt.

 

Webseiten

 

jugendinitiative spiegelbild

https://www.spiegelbild.de/

 

Demokratie Leben

https://www.demokratie-leben-in-wiesbaden.de/

Tickets

 

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FB-Event

 

https://www.facebook.com/events/1041160982929901/

 

 

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