Geschichte
 
 
 
 
 
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Wasserurm Eine kleine Geschichte des Vereins

Für alle, die mehr wissen wollen, hier ein kleiner Überblick über uns und unsere Geschichte...

Im Jahr 2001 gründete sich die Kulturparkinitiative „IG Schlachthof für die Jugend“ mit dem Ziel, einen Kulturpark mit unterschiedlichen Freizeitmöglichkeiten und Freiräumen für Jung und Alt auf dem Schlachthofgelände zu errichten. Die Idee des „Kulturparks“ wurde zur Projektionsfläche der wildesten Phantasien: Auf dem Areal sollte einfach alles möglich sein: Skaten, Sport, Musik, Politik und Kultur. Neben der Forderung dem Schlachthof dauerhaft eine Bestandsgarantie zuzusichern, war von Anfang an geplant, in einem weiteren Gebäude auf dem Gelände ein „Haus der Begegnung“ einzurichten, in dem Proberäume, Veranstaltungsflächen und Raum für Jugendinitiativen vorhanden sein sollten.

Aus dieser Kulturparkinitiative heraus gründete sich im Jahr 2002 der Verein Kreativfabrik Wiesbaden, der in seiner Struktur das breite Bündnis der IG Schlachthof für die Jugend widerspiegelt: Die Mitglieder stammen aus den verschiedenen Jugendorganisationen der politischen Parteien sowie aus anderen kulturellen und sozialen Vereinigungen.

2003 folgte die Anmietung des ehemaligen Fleischereinkaufs, direkt gegenüber des Kulturzentrums Schlachthof. Seitdem hat sich viel getan: Das Obergeschoss wurde zum „Netzwerkknoten“ verschiedenster Akteure rund um Kultur, Jugend, Politik und Musik. In Büro- und Seminarräumen wird jeden Tag an der Zukunft gearbeitet. Im Keller konnten – geplant und organisiert in Eigenregie – Anfang 2007 die neugebauten Proberäume an zwanzig junge, aus der Region stammende Bands übergeben werden. Zwei Jahre später konnte dann auch der „Krea-Keller“, unser Veranstaltungsraum, nach hartem und mühsamen Kampf gegen allerlei Widerstände seiner Bestimmung nachgehen: Raum für ein breitgefächertes, teilweise ungestümes aber kreatives Programm aus einer wilden Mixtur von Konzerten, Partys, Theater, Ausstellungen, Lesungen und Politics anzubieten. Über 70 Veranstaltungen mit rund 5000 Gästen konnten wir allein im Jahr 2009 umsetzen. Und die Entwicklung bis heute zeigt uns – das alles war erst der Anfang!

Wir sind stolz darauf, dies alles selbstbestimmt und zum größten Teil aus eigener Kraft realisiert zu haben. Aber genauso sind wir unseren vielen, vielen Partnern und Freunden dankbar. Es ist gar nicht möglich alle aufzuzählen, aber die Hilfe jedes einzelnen wird nicht vergessen werden. Danke!